Roman Furger
Fanclub Roman Furger

Tiefpunkt meiner Karriere

Sehr gut vorbereitet und voller Saisonvorfreude bin ich im November in den Norden gereist um den letzten Schliff für die Wettkämpfe zu holen. Als ich nach Hause kam, fühlte ich mich super und konnte in Ulrichen (SUI) ein gutes Rennen laufen. Leider erwischte ich dann eine Woche vor dem Weltcup in Davos einen sehr hartnäckigen Virus auf der Lunge. Ich hatte Mühe mit dem Atmen und konnte mich nicht mehr vom Training erholen. Ich lief noch einige Wettkämpfe, musste jedoch bald einsehen, dass mein Körper noch mehr Erholung braucht. Diese habe ich ihm auch gegönnt.

Nach dieser Phase wollte ich wieder gezielt aufbauen, um gegen Ende der Saison nochmals Erfolge zu erzielen. Doch leider spürte ich nach einigen Trainings, dass ich noch nicht gesund bin und immer noch keine Energie hatte. Nach einer Antibiotikakur wurde es auch nicht besser und ich entschied mich nur noch den Engadiner Skimarathon zu laufen. Es war eine sehr, sehr schwierige Zeit und ich hatte physisch sowie psychisch hart zu kämpfen. Ich brauche nach dieser Saison nun einige Wochen Abstand zum Sport, werde ab dem 1. Mai aber wieder voll angreifen. Ich freue mich aufs Trainieren – und zwar gesund!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken – nicht nur jenen, die mich in guten Zeiten – sondern vor allem bei jenen, die mich in Zeiten unterstützen in denen es nicht gut läuft.

Es kann nur wieder aufwärts gehen und wie man so schön sagt: „Durch Niederlagen wird man stärker!“

Bis bald mit positiven Berichten!

Roman